Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat Wuppertal einen Förderbescheid in Höhe von 1,6 Millionen Euro bewilligt, die aus dem Programm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ kommen. Das Geld soll in das Projekt „Wuppertaler Klimagipfel – es geht steil bergauf“ fließen, bei dem die Grünflächen im Wuppertaler Norden miteinander vernetzt werden sollen, um einen zusammenhängenden Natur-, Erlebnis- und Erholungsraum zu schaffen. Im Zentrum stehen die Nordbahntrasse, der Kaiser-Wilhelm-Hain und der Mirker Hain. Die Grünflächen sollen grundsätzlich für Fußgänger leichter zugänglich gemacht werden. Im Kaiser-Wilhelm-Hain soll ein klimaresilienterer Wald inklusive eines Wald- und Klimapfads aufgebaut werden. Der ehemalige Sportplatz soll zudem in einen Retentionspark zur Regenrückhaltung umgewandelt werden, der gleichzeitig zum Aufenthalts- und Bewegungsraum für die Bevölkerung werden soll. Das Projekt wurde durch das Ressort Grünflächen und Forsten der Stadt Wuppertal entwickelt, zur Förderung eingereicht und wird dort auch federführend betreut. Bei der Umsetzung werden Partner aus der Umwelt- und Wasserwirtschaft sowie von Vereinen und Initiativen mit eingebunden. Auch Bürgerinnen und Bürger sollen noch in diesem Jahr beteiligt werden, heißt es bei der Stadt. Der Baubeginn ist 2027 vorgesehen, die Fertigstellung und Eröffnung 2028.

Foto: Stadt Wuppertal