Mehr Finanz- und Digitalwissen nötig

Im vergangenen Jahr hat die Verbraucherzentrale Wuppertal wieder viele Anfragen bearbeitet. Zu altbekannten Problemen kommen immer wieder neue hinzu.

Im vergangenen Jahr gab es bei der Verbraucherzentrale Wuppertal die meisten Fragen (38 Prozent) zum allgemeinen Verbraucherrecht und zu Reklamationen, berichtete deren Leiterin Michelle Schüler-Holdstein bei einer digitalen Pressekonferenz. Kredit- und Finanzprobleme machten danach mit 20 Prozent den zweitgrößten  Anteil der Anfragen aus. In Zahlen bedeutet das 9.680 Anfragen insgesamt, davon 3.920 Rechtsberatungen und -vertretungen.

Dabei würden Abo-Fallen mit angeblich kostenlosen Zeitschriften seit 20 Jahren die Arbeit der Beratung bestimmen. Seit ein paar Jahren kommen solche zu Fake-Shops im Internet dazu, also vermeintliche Angebote, die es gar nicht gibt.

Foto: Verbraucherzentrale NRW (von links: Umweltberaterin Caroline Pilling, Energieberater Stefan Bürk, Beratungsstellenleiterin Michelle Schüler-Holdstein sowie Schuldner- und Insolvenzberaterin Gabriele Aßmann

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