4 neue Schulen nötig

Das An-Institut WIB Consult der Bergischen Universität Wuppertal hat für die Stadtverwaltung ausgewertet, wie die Schulentwicklungsplanung verbessert werden kann – und gibt konkrete Angaben dazu, was getan werden muss

Für die Schulentwicklungsplanung wurden zunächst die Daten für die Sekundarstufe I, also die Klassen 5 bis 10, sowie für Förderschulen erhoben. Es folgen noch die Grundschulen, für die es schon erste Zahlen gibt, und später für die Sekundarstufe II (11 bis 13) sowie für Berufskollegs, berichtete Stefanie Mäde, Leiterin des Stadtbetriebs Schulen bei der Stadt Wuppertal, bei einer digitalen Pressekonferenz. Einbezogen wurden sowohl die Daten der Stadt als auch solche von Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT NRW), dem statistischen Landesamt.

Das Ergebnis ist eine Schulbauoffensive für den Zeitraum 2026 bis 2035, die unter dem Titel „Wuppertal baut Bildung“ steht. Danach fehlen bis zum Jahr 2030 im gesamten Stadtgebiet 4 Schulen. Aufgeteilt in Ost (Barmen, Oberbarmen, Heckinghausen, Langerfeld, Beyenburg und Ronsdorf) und West (Elberfeld, Uellendahl, Katernberg, Vohwinkel und Cronenberg) seien das 2 Gesamtschulen für den Osten, wobei die Planung für eine neue (6-zügige) Gesamtschule in Heckinghausen bereits auf den Weg gebracht wurde. Die weitere Gesamtschule (ebenfalls 6-zügig) soll in Oberbarmen errichtet werden. Im Westen fehlen eine Gesamtschule und ein Gymnasium, möglichst mit Standorten im Zentrum und/oder im Süden, erklärte Miriam Schmidt, Abteilungsleiterin Schulinfrastruktur.

Foto: Stadt Wuppertal/Frank Buetz

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