Baulücken für die Stadtentwicklung

Seit 20 Jahren nimmt die Stadtverwaltung Brachflächen in den Blick – und will jetzt neue Entwicklungen vorantreiben

Brachflächen sind nicht nur Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff ein „Dorn im Auge“, wie sie bei einer digitalen Pressekonferenz berichtete. Denn oftmals handele es sich um verwilderte Bauruinen, die keinen schönen Anblick bieten und zudem als Angsträume gelten. Aber sie bieten auch eine Chance für die Stadtentwicklung, so Scherff weiter. Und genau in diesem Sinne soll die Verwaltung unter ihrer Leitung aktiver werden als in den letzten 20 Jahren.

Denn in denen hat sich die Verwaltung vor allem auf die großen Militär- und Bahnbrachen fokussiert; durchaus mit Erfolg, wie Planungs-Dezernent Gunnar Ohrndorf bei der Pressekonferenz erklärte. Dort befinden sich heute vor allem Gewerbe- und Wohngebiete, wie etwa der ehemalige Rangierbahnhof Vohwinkel als Gewerbegebiet „Voh-Rang“ und das Bergische Plateau als neues Wohngebiet an der Nordbahntrasse im Osten der Stadt, wo früher der Güterbahnhof Wichlinghausen war.

Foto: Bergische Blätter

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