„Die verbessernde Hand angelegt“
Im Jahr 1900 wurde ein Zusammenschluss von Unternehmern „zur Abwehr ungerechtfertigter Forderungen der Arbeitnehmer“ angeregt. Nur kurze Zeit später wurde der Verband von Arbeitgebern im Bergischen Industriebezirk (VABI) gegründet, dem möglichst viele Industrieunternehmen im Bergischen beitreten sollten.
Den Vorstand übernahm Carl Duisburg von den Farbenfabriken Elberfeld (Bayer), die Geschäftsführung Georg Krüll, dessen Anwaltskanzlei in Elberfeld auch Sitz des Verbands wurde. Das war der Ausgangspunkt der heutigen Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände (VBU).
Die Gründung der Arbeitgeberverbände verlief parallel zur Bildung von Arbeiterorganisationen, die als 3. Kraft neben den Unternehmern und den Arbeitenden als Gefahr empfunden wurde. Ziel des Verbandes sollte deshalb die gegenseitige Unterstützung und die Streikabwehr sein. Nach einem Jahr konnte der Verband deshalb schon 416 Firmen aus 8 unterschiedlichen Branchen als Mitglieder zählen, die um die 41.000 Arbeiterinnen und Arbeiter zählten.
Foto: Bergische Blätter
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