„Zukunftsmusik“, aber …
Oberbürgermeisterin Miriam Scherff, Sport- und Bäderamtsleiterin Alexandra Szlagowski, Stadtmarketing-Chef Martin Bang und Stadtsportbund-Leiter Volkmar Schwarz hatten nicht zufällig zu einer Pressekonferenz ins Stadion am Zoo eingeladen: Es ging um die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr mit dem „Zugpferd“ Köln für die Olympischen Spiele, bei denen auch Wuppertal eine Rolle spielen könnte.
Deutschland würde gerne 2036, 2040 oder 2044 Austragungsort der Olympischen Sommerspiele werden. Darum bewerben sich München, Hamburg, Berlin und Köln, gemeinsam mit der Rhein-Ruhr-Region. Letztere wirbt mit dem Motto „kompakt, nachhaltig, spektakulär“ und dem Versprechen, dass die Olympischen und die Paralympischen Spiele gleichberechtigt ausgetragen würden. Beteiligt sind insgesamt 17 Städte an Rhein und Ruhr sowie 2 an der Küste, wobei in Köln, Düsseldorf und Essen die meisten Sportveranstaltungen stattfinden sollen.
Wuppertal gehört sowohl als Austragungs- als auch Trainingsort mit zu den 17 beteiligten Städten. Ausgewählt wurden die Schwimmoper für Wasserball-Spiele und das Stadion am Zoo für Fußball – wobei Sport- und Bäderamtsleiterin Alexandra Szlagowski gleich klar machte, dass die Kapazitäten in Sachen Zuschauer nur für die Vorrunden reichen würden.
Für die Wuppertalerinnen und Wuppertaler heißt das zunächst, dass alle EU-Bürgerinnen und Bürger über 16 Jahre, die seit mindestens 3 Monaten in Wuppertal wohnen (rund 254.000), bis zum 19. April 2026 an einem Bürgerentscheid teilnehmen können. Die Wahlbenachrichtigungen und -unterlagen sind Ende März verschickt worden. Gewählt wird ausschließlich per Brief, wobei nur mit einem Ja (für die Bewerbung) oder einem Nein (dagegen) abgestimmt werden kann.
Foto: Bergische Blätter/NAS
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