Engels ist angekommen
Die Skulptur „Der junge Engels“ des Wuppertaler Bildhauers Eckehard Lowisch steht seit Mai 2025 im Foyer des neuen Besucherzentrums des Museums Industriekultur
Die Skulptur – oder besser die Serie – „Der junge Engels“ entstand im Jahr 2020, in dem an den 200. Geburtstag des Philosophen und Gesellschaftstheoretikers Friedrich Engels erinnert wurde. Eckehard Lowisch hat sich vor allem mit dem jungen Engels auseinandergesetzt – der in Barmen aufwuchs und sich früh mit der Industrieentwicklung im Tal der Wupper auseinandergesetzt hat.
Die Skulptur ist zudem Teil des Projektes „When robots make art“, bei dem sich Lowisch mit handwerklicher Kunst und digitalem künstlichen Schaffen auseinandersetzt. Wie sieht es dabei mit der Kreativität aus? Wie verändert sich das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine? Und wie wird die Frage nach der Autorenschaft beantwortet, wenn Künstliche Intelligenz auf (fast) alles Vorhandene zurückgreifen kann? Dabei ist Lowisch mit seinen Fragen gar nicht so weit von Engels, der von 1820 bis 1895 lebte, entfernt.
Museumsdirektor Lars Bluma betonte bei der Enthüllung der Skulptur, dass es ihm wichtig gewesen sei, dass sie im Foyer stehe, damit sie jeder sehen könne. Das ist im Übrigen auch von außen durch die Verglasung des Eingangsbereichs des Besucherzentrums möglich.
Foto: Ralf Silberkuhl (Eckehard Lowisch und Museumsdirektor Dr. Lars Bluma)
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