Bauen ist zu teuer

Die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Wuppertal (GWG) hat ihren Jahresabschluss für 2024 vorgelegt. Geschäftsführer Oliver Zier treiben dabei vor allem zu hohe Baukosten um.

Neu bauen wird die GWG in absehbarer Zeit voraussichtlich nicht, denn, so Geschäftsführer Oliver Zier: Die Finanzierung von Neubauten sei von 2000 bis 2024 um 153 Prozent gestiegen, die Mieten dagegen nur um etwa 38 Prozent. Deshalb gebe es in Wuppertal auch „unterirdisch wenig“ Neubauten von Wohngebäuden, so Zier weiter. „Das muss uns schon ein Stück weit beunruhigen“, denn davon hänge auch zukünftiges bezahlbares Wohnen ab: Was jetzt versäumt werde, könne in den nächsten Jahren nicht mehr aufgeholt werden.

Seit 2020 sei die Lage zwischen Einnahmen und Ausgaben gekippt, weil die Mieten kaum reichen, um immer neue und höhere Kosten zu decken. Dazu gehörten zum Beispiel Anforderungen in Sachen Energiewende und Klimafolgenanpassung.

Foto: GWG (Oliver Zier, Geschäftsführer der GWG)

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