Das Ende einer Ära

Wenn Ulrike Schrader zum Ende dieses Jahres in den Ruhestand geht, endet tatsächlich eine Ära. Ihre Nachfolge tritt zum 1. September Judith Brinkmann-Michalczyk an.

Ulrike Schrader hat vor 32 Jahren ihre Arbeit begonnen, als die Gedenkstättenarbeit in Wuppertal noch nicht etabliert war. Dass man ihr damals vertraut habe, diese verantwortungsvolle Aufgabe umzusetzen, empfinde sie als Privileg, sagte Schrader bei der Vorstellung ihrer Nachfolgerin.

Dabei habe sie früh Kontakt zu anderen Mitarbeitenden von Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus aufgenommen, die wie sie erst am Anfang ihrer Arbeit standen, die erst mit den 1990er-Jahren an Bedeutung gewonnen habe. Das sei für sie auch deshalb wichtig gewesen, weil sie in Wuppertal keine Kolleginnen oder Kollegen gehabt habe. Dabei habe man voneinander gelernt, sich inspirieren lassen, sich gegenseitig gestützt und gesehen, was noch nicht bearbeitet wurde.

Foto: Bergische Blätter | Dr. Ulrike Schrader (links) und Judith Brinkmann-Michalczyk

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