Der Wuppertaler Krisendienst Wendepunkt hat ein neues Angebot für Menschen, die durch Einsamkeit, Überforderung, familiäre Konflikte oder lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz in eine akute Krise geraten und nicht wissen, mit wem sie reden können. Ab sofort steht ihnen eine digitale Chatberatung zur Verfügung, die durch präventive Chatgruppen ergänzt wird. Beides seien erste, unkomplizierte Verbindungen zum Hilfesystem, wird Jens Hochkirch, Koordinator der Online-Beratung, in einer Pressemitteilung zitiert. Das könne dazu beitragen, dass Krisen nicht eskalieren oder chronisch werden. Bei der Chatberatung können die Nutzenden anonym bleiben, bekommen aber dennoch Hilfe von psychosozialen Fachkräften. Die Chatgruppen finden monatlich unter anderem zu den Themen Schlafstörungen, Therapieplätze, Einsamkeit und Stress statt. Dabei werde es einen kurzen fachlichen Impuls und einen moderierten Austausch geben, um die eigenen Ressourcen zu stärken und die psychische Gesundheit zu fördern. Das Projekt wird für 2 Jahre von der Glücksspirale finanziert. Bereits seit dem Sommer 2024 bietet der Krisendienst eine Mail-Beratung an. Der gemeinnützige Krisendienst hilft seit 1998 Wuppertalern in emotionalen Ausnahmesituationen. Das Team ist montags bis donnerstags von 18 bis 8 Uhr, freitags bis sonntags sowie an Feiertagen rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0202/2442838 erreichbar. Mehr Informationen gibt es im hier.