Am 10. Mai 2026 lädt der Tag der Industriekultur dazu ein, jene in Wuppertal an unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet zu entdecken: in Museen, bei Initiativen und in kulturellen Einrichtungen. Sichtbar gemacht werden Technik, Arbeitswelten und gesellschaftliche Veränderungen seit dem 18. Jahrhundert in historischen Produktionsstätten, auf ehemaligen Verkehrswegen und in musealen Sammlungen. Mit dabei sind das Museum für Frühindustrialisierung und das Engels-Haus in Barmen. Das Besondere: An diesem Wochenende wird die neu gestaltete Dauerausstellung im sanierten Museum eröffnet. Zum Programm gehören historische Vorführungen, Führungen und Angebote für Familien. Geöffnet sind am Tag der Industriekultur daneben auch der Manuelskotten als letzter wasserbetriebener Schleifkotten im Stadtgebiet, das Bandwebermuseum in der Wiesenstraße, Utopiastadt im ehemaligen Bahnhof Mirke, das Visiodrom im ehemaligen Gaskessel Heckinghausen und die stromhistorische Sammlung im Umspannwerk Wichlinghausen. Der Tag der Industriekultur wurde vom Museum Industriekultur (MI) initiiert und zunächst entlang der Nordbahntrasse als gemeinsames Format mit lokalen Akteuren entwickelt. Im Laufe der Jahre wurde das Konzept auf weitere Standorte ausgeweitet – bis zum heute stadtweiten Aktionstag. Das komplette Programm gibt es im Internet unter der Adresse mi-wuppertal.de.
Foto: MI Wuppertal/Christoph Grote