In der Ausgabe Februar-Ausgabe (02.2026)  liegt ein Schwerpunkt auf dem 125-jährigen Geburtstag der Schwebebahn. Die ersten Plakate der Wuppertaler Stadtwerke haben sie sicherlich schon gesehen, die dazu aufrufen, den Geburtstag mitzufeiern. Das tun wir natürlich auch gerne und haben dabei einen Blick in unser Archiv geworfen. Und obwohl wir ja immer wieder über die Schwebebahn berichtet haben, kamen vor allem durch ein Sonderheft zum 85. Geburtstag der Schwebebahn Aspekte auf, die wir nicht mehr im Blick hatten.

So eine Reise in die (eigene) Vergangenheit ist immer spannend und zeigt uns, wie sehr sich die Welt verändert hat. 1986, als das Magazin veröffentlicht wurde, hat man solche noch völlig anders gestaltet und auch die Texte sind andere als heute. Zudem gab es damals keinen Unfall, bei dem Menschen, die die Schwebebahn genutzt haben, umgekommen sind.

Das ist allerdings nur ein Kapitel des im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln immer noch sichersten der Welt. Und deshalb ist es eigentlich ein Wunder, dass es kaum ähnliche Stadtbahnen gibt.

Umso bemerkenswert ist, dass sich vor 125 Jahren Menschen aus dem Tal der Wupper von Vohwinkel bis Barmen zusammenraufen konnten und ein gemeinsames Ziel verfolgten, von dem keiner wissen konnte, ob man damit richtig liegen würde. Die Theorie gab das zwar her, aber die Praxis ist doch immer etwas anders. Ihr Mut hat sich gelohnt. Seien wir deshalb ebenfalls mutig, wenn es um unsere Zukunftsprojekte geht.

Ein weiterer Schwerpunkt dieses Magazins bildet die Gesundheit. Dabei haben sich Lutz Meyer-Pächtel und Asgard Dierichs Themen angenommen, die wir in unserem Alltag gerne verdrängen, nämlich Krankheiten und den Tod. Beide zeigen, dass es sich lohnt, sowohl die Krankheit Parkinson als auch die Sterbebegleitung zu thematisieren – denn bei beiden gibt es auch positive Aspekte.