Neue Sichtweisen durch Kunst

Das Kunsthaus Das Minsk in Potsdam befasst sich in seiner neuesten Ausstellung „Wohnkomplex“ mit Kunst und Leben im Plattenbau. Zu sehen ist das bis zum 8. Februar 2026.

In der neuen Ausstellung widmet sich Gastkurator Kito Nedo der Frage, ob ostdeutsche Plattenhaus-Siedlungen in der Kunst einen Platz haben. Spoiler: Ja, haben sie. Zusammengetragen hat er rund 50 Werke von insgesamt 24 Künstlerinnen und Künstlern. Präsentiert werden Installationen, Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Filme, die seit den 1970er-Jahren entstanden sind.

Darin werden Plattenbauten als Ort des Wohnens, als Symbol sozialer Utopien und als Projektionsflächen gesellschaftlicher Veränderungen dargestellt. Es sollen unterschiedliche Perspektiven auf das Bau- und Lebensmodell gezeigt werden, das als Herzstück der DDR-Sozialpolitik galt, heißt es im Kunsthaus. Dabei stellen sich Fragen nach Zugehörigkeit, Gemeinschaft und Erinnerung.

Foto: Bergische Blätter (Christian Thoelke )

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