„Kompliment an diese Stadt“

Hinter dem Urbanen Kunstraum Wuppertal zum Thema „Heimat und Identität“ und der Pina-Bausch-Galerie mit insgesamt 50 Street-Art-Kunstwerken steht Valentina Manojlov. Wir haben zum Ende des Projektes mit ihr gesprochen.

Insgesamt standen für 3 Jahre 1,5 Millionen Euro zur Verfügung: 650.000 Euro kamen vom Land Nordrhein-Westfalen, 500.000 vom Bund und der Rest, immerhin noch 350.000 Euro, von lokalen Unternehmen. Wäre etwas vom Geld übrig geblieben, hätte es zurückgezahlt werden müssen. Aber, so Projektleiterin Valentina Manojlov im Gespräch in der Redaktion der Bergischen Blätter: „Wir haben alles auf den Kopf gehauen, was wir hatten“.

Konkret bedeute das, dass die Künstlerinnen und Künstler, die Manojlov nach Wuppertal holen konnte, bezahlt werden mussten. Aber auch die Hauswände mussten bearbeitet werden, damit die Farbe gut hält. Für die Farbe selbst habe man auf hochwertige Produkte gesetzt, damit die Bilder möglichst lange halten. Und auch Arbeitsbühnen, die es erst möglich machten, die ganze Hauswand nutzen zu können, mussten bezahlt werden. Wobei Manojlov betont, dass ihr vor allem die Wuppertaler Unternehmen immer sehr entgegengekommen seien.

Foto: Bergische Blätter/NAS

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