Die Gesellschaft Concordia 1801 e. V. in Wuppertal (Werth 48) zeigt bis Januar 2026 die Ausstellung „Universum Porta Vitae“ von Renate Massmann. Die Allgemeinmedizinerin war Leitende Ärztin der Lebenshilfe Wuppertal. Seit den 1980er-Jahren engagieret sie sich zudem im Vorstand der GEDOK, das älteste und europaweit größte Netzwerk für Künstlerinnen und Kunstfreunde. Abseits davon engagiert sie sich bis heute für Kunst und Kultur, unter anderem durch Mitgliedschaften bei den Soroptimisten, ein Serviceclub für berufstätige Frauen, bei den Theaterfreunden Wuppertal, dem Deutschen Kulturrat und der Goethe-Gesellschaft Wuppertal. Gemalt habe sie schon als Kind, aber als Mutter von 2 Töchtern und Ärztin habe die Malerei eher an letzter Stelle gestanden, berichtet Massmann. Seit ein paar Jahren ist sie jedoch wieder künstlerisch aktiv. Zur Malerei kommen Zeichnungen und Aquarelle. Zum Einsatz kommen bei ihr unter anderem Kohle, Kreide, Graphit, Acryl und manchmal auch Öl. Als Motive nimmt sie das, was sie von jeher fasziniert habe: Menschen, Gesichter und Körper. Im Laufe der Zeit kamen abstrakte und amorphe Farbklumpen, dynamische, diagonale, asymmetrische und „wilde Kompositionen“ hinzu, so Massmann.

Abbildung: Renate Massmann