Mit den ersten schönen Tagen wird vielfach das Fahrrad wieder fit gemacht. Meine „Saison“ startete mit meiner Lieblingsstrecke: Eine Runde durch Wuppertal. Die wird immer mal wieder variiert, hat ihre Priorität aber auf der Nordbahntrasse. Von zu Hause geht es zunächst zur Schwarzbachtrasse. In mäßigem Tempo, um viel Zeit für die Ein- und Ausblicke zu haben, geht es bis zum Ende der Nordbahntrasse und über Sonnborn bis zur Sambatrasse. Von dort aus geht es nach Hause. Das sind fast genau 30 Kilometer – also eine ideale Strecke für einen gemütlichen Fahrrad-Ausflug. Und damit das so bleibt, gibt es auch einen Antrieb, um die 300 Höhenmeter zu schaffen.
Das ist in weiten Teilen genau der Weg, den auch viele Radfahrerinnen und Radfahrer unter Ihnen kennen werden – und der in einer anderen Variante als BUGA-Plus-Projekt gerade ausgearbeitet wird.
Dabei muss natürlich noch viel Geld in den Ausbau fließen, das nicht zum BUGA-Budget gehört. Aber meine und die vielen anderen Varianten dieses Radwegerings zeigen, dass jener kein Luftschloss oder Einhorn ist, sondern es eine ganz reale Grundlage gibt, an deren Ausbau gerade viele Initiativen arbeiten.
Und warum erzähle ich Ihnen das? Weil ich ein großer Fan der Trassen bin, die Wochenenden meist voller vielfältigem Leben stecken: von alt bis jung, mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Rad, spielend, picknickend, die ersten Schritte auf dem Rad und mit Rollschuhen wagend, sonnenanbetend und lesend, mit voller Radmontur oder in Jeans und Pulli, bummelnd oder schnell unterwegs und zwar so, dass fast immer Rücksicht genommen wird. Daneben gibt es die schönsten Ausblicke auf die Stadt und viel Grün.
Das ist es doch wert, ein BUGA-Projekt für die ganze Stadt zu werden. Mehr zum Radwegering finden Sie im hier .