30 Jahre Jazz feiern
Die Hildener Jazztage finden in diesem Jahr vom 3. bis zum 7. Juni 2026 statt und blicken auf 30 erfolgreiche Jahre zurück
Im Jahr 1996 wurden die Hildener Jazztage von Peter Baumgärtner gegründet, der bis heute künstlerischer Leiter des Festivals ist und als Schlagzeuger auch meist selbst bei einem Konzert mitspielt. In diesem Jahr bringt er 14 Bands nach Hilden, die auch ein jüngeres Publikum ansprechen sollen.
Das Eröffnungskonzert steht ganz im Zeichen der Pianistin, Komponistin und Sängerin Clara Haberkamp (3. Juni, Kunstraum Gewerbepark Süd, Hofstraße 64, 20 Uhr). Danach geht es dort mit den „Accordion Affairs“ weiter (21.30 Uhr), hinter denen sich Jörg Siebenhaar, Konstantin Wienstroer und Festivalleiter Baumgärtner verbergen. Dabei stehen Akkordeon, Piano und Schlagzeug nebeneinander, wenn von Weltmusik über Eigenkompositionen bis hin zu den Beatles unterschiedliche Genres bedient werden.
Am 4. Juni (Fronleichnam) geht es traditionell in den Park des Seniorenstifts Haus Horst (Horster Allee 12-22). Den Beginn macht das Ella-Zirina-Trio der gleichnamigen Jazzgitarristin und Komponistin, die vom Schlagzeuger Jamie Peet und dem Bassisten Felix Moseholm begleitet wird. Weiter geht es mit der Bassistin Kinga Glyk und Band (16.45 Uhr). Gespielt wird ein Mix aus Jazz, Funk und Blues.
Am Abend folgt der Umzug in die Denkstation (Hofstraße 56-60, 20 Uhr) um dort mit „RoMi“ – Roman Babik und Mickey Neher – die 30-Jahre-Hildener-Jazztage-Party zu feiern. Die Veranstalter versprechen Rhythm and Blues, Soul und Funk mit Jazz-Effekt.
Am 5. Juni geht es in die Stadthalle, wo zunächst das „The Jeff Hamilton Trio“ auftritt (Fritz-Gressard-Platz 1, 19.30 Uhr). Die Musiker aus den USA werden swingenden, modernen Jazz zum Besten geben. Der Namensgeber stand schon mit Ella Fitzgerald auf der Bühne. Danach wird es auf der Bühne eng, denn die WDR-Big-Band tritt gemeinsam mit Jimmy Green auf. Auf dem Programm stehen Hard Bop, Gospel und Modern Jazz (21 Uhr). Die Nachteulen treffen sich später noch in der Blue Note Bar (Hotel am Stadtpark, Klotzstraße 22, 22.30 Uhr). Dort tritt das Gregory-Gaynair-Trio mit Soul, Blues und karibischen Einflüssen auf.
Auch am 6. Juni lädt das Festival in die Stadthalle ein, und zwar zunächst mit „Re:Calamari“, die „neuen Jazz“ bieten werden (19 Uhr). „Three Generations“ aus dem Projekt „Jazzpool NRW“ folgen mit zeitgenössischem Jazz, Improvisation und globalen Klangtraditionen (20.30 Uhr). Den Abschluss des Abends macht „Normal II“, mit dem Axel-Fischbacher-Trio (22 Uhr).
Der letzte Tag findet dort seinen Ausklang, wo die Jazztage begonnen haben: im Gewerbepark Süd. Den Start macht ein Preisträgerkonzert des Bundeswettbewerbs „Jugend jazzt“ (14.30 Uhr). Im Anschluss tritt das Andrés-Coll-Cosmic-Trio auf (15.45 Uhr). Besonders sind der Einsatz einer elektrischen Marimba, einer indischen Tabla und von Kastagnetten, die neben Geige, Klavier und Schlagzeug zum Einsatz kommen.
Den Abschluss des Festivals macht das Lighthouse-Trio aus England (17 Uhr). Gründer des Trios ist der Saxofonist und Grammy-Preisträger Tim Garland, der lange mit Chick Corea zusammengearbeitet hat. Alle weiteren wichtigen Informationen zum Festival gibt es im Internet.