Wohlstand, Sicherheit und Klimaschutz
Forschende des Wuppertal-Instituts und der Bertelsmann-Stiftung haben 10 Kriterien entwickelt, um industriepolitische Maßnahmen auf ihre Zukunftsfähigkeit hin zu überprüfen
Die Europäische Kommission hat mit dem „Clean Industrial Deal“ eine industriepolitische Strategie für Europa vorgegeben. Aber wie kann jene in Deutschland umgesetzt werden? Das haben sich das Wuppertal-Institut und die Bertelsmann-Stiftung angesehen. Herausgekommen ist die Studie „Zukunftsfähige Industriepolitik. Wohlstand, Sicherheit und Klimaschutz vereinen“. Sie soll einen Rahmen zur strukturierten Bewertung von Industriepolitik-Instrumenten bilden – und dabei die Arbeit der Bundesregierung unterstützen. Das zumindest ist die Zielvorgabe.
Kern der Studie sind 10 Kriterien, die den politischen Entscheidungsträgerinnen und
-trägern helfen sollen, die Diskussion über industriepolitische Instrumente zu strukturieren, die zugrundeliegenden Ziele transparent zu machen sowie Zielkonflikte zu erkennen und zu entschärfen.
Ausgangspunkt sei das Ziel „Wohlstand für alle“, was jedoch nur mit einem stabilen Klima und einer gesunden Umwelt zu erreichen sei, heißt es in einer Zusammenfassung der Studie. Dafür sei die Einhaltung der planetaren Grenzen und die Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius „eine notwendige Bedingung“.
Foto: Bertelsmann-Stiftung/CC BY 4.0 (Dr. Lukas Hermwille vom Wuppertal-Institut)
Dies ist geschützter Inhalt. Bitte melden Sie sich an, um ihn anzusehen.