„Juckepunkte“ finden und lösen

Viel Geld ist für das Projekt Traiber NRW – Transformation der Automotive-Industrie in der Bergischen Region – geflossen. Aber das ist mit Blick auf die derzeitige Entwicklung auch gut angelegt, glauben die Verantwortlichen.

Das Projekt Traiber NRW ist 2022 mit einem Volumen von 4,3 Millionen Euro gestartet – und wurde inzwischen bis Ende 2026 verlängert. Das hat noch einmal 1,1 Millionen Euro in die Kassen gespült, berichtete Thomas Lämmer-Gamp von der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft bei einer Pressekonferenz in den Räumen des Verbands der Bergischen Industrie (VBU) in Solingen.

In der Region, zu der bei dem Projekt neben dem bergischen Städtedreieck Wuppertal, Solingen und Remscheid auch Düsseldorf sowie die Kreise Mettmann, Ennepe-Ruhr, Oberberg und Rhein-Neuss gehören, gibt es sehr viele, die in der Automotive-Branche arbeiten, nämlich über 115.000 Beschäftige, von denen mehr als 7.000 „direkt am Verbrennungsmotor hängen“, so Lämmer-Gump. Das seien jedoch deutlich weniger als in anderen Regionen. Gut 3.300 gehören zu Zulieferern alternativer Antriebe. In Solingen gehören mit 5,4 Prozent aller Beschäftigten die meisten Arbeitsplätze zum Bereich Automotive, in Remscheid sind es 3,7 Prozent und in Wuppertal 2,7 Prozent.

Foto: Bergische Gesellschaft/Eva Wallrath

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