Das Programm

29 Stationen in Wuppertal, Solingen, Remscheid und Wermelskirchen öffnen ihre Türen, um seltene Einblicke hinter die Kulissen zu gewähren

Wenn am 8. Mai 2026 zum ersten Mal die Türen von 29 Stationen von 18 bis 24 Uhr zur „Nacht der Technik“ in Wuppertal, Solingen und Remscheid sowie in Wermelskirchen (siehe hier) geöffnet werden, steht jetzt auch das Programm fest. Wer nicht selbst planen will, kann eine der insgesamt 3 Exkursionen buchen, die in jeder Stadt zum Start des Abends angeboten werden.

Ansonsten kann man sich nach Lust und Laune durch das Städtedreieck treiben lassen oder den Schwerpunkt in jeweils eine der Städte legen. Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) zeigen zum Beispiel, wie die Stromnetze fit für die Energiewende gemacht werden. Wer schwindelfrei ist, kann dabei auch einen Freileitungsmast besteigen.

Die Kalkwerke Oetelshofen zeigen, wie eine Sprengung geplant wird. Die AWG demonstriert am Standort Korzert wie aus Restmüll Energie für Haushalte sowie Wasserstoff für Busse erzeugt wird. Bei dem Wuppertaler Zangenhersteller Knipex wird der Werdegang vom glühenden Rohling bis zum fertigen Werkzeug durchgespielt.

In der Bergischen Universität wird unter anderem das Studierenden-Projekt „Green Lion Racing Team“ mit einem Elektro-Rennwagen vorgestellt. Im Hochspannungslabor werden Isolatoren krachend an ihre Grenzen stoßen. Auf dem Campus am Grifflenberg ist aber noch viel mehr los: Wie Automatisierung heute aussieht, zeigt Beckhoff Automation, wie Digitalisierung praktisch funktioniert, Janich und Klass Computertechnik. Die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und die Johanniter-Unfall-Hilfe präsentieren dort zudem ihre Einsatzfahrzeuge. Mit dabei sind in Wuppertal zudem Axalta, Bayer, Becker, Jaeger und die Junior-Uni.

In Solingen zeigt Item, wie man aus Systembaukästen intelligente Anwendungen entstehen lassen kann. Die Gesenkschmiede Hendrichs – das Industriemuseum des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) – zeigt, wie Hämmer und Pressen aus Stahl Scheren-Rohlingen formen. Was mit Schaumstoff gemacht werden kann, wird Tecsafe mit CNC- und Roboteranlagen präsentieren. Röltgen, das Technische Hilfswerk und das Schülerforschungszentrum öffnen in Solingen ebenfalls ihre Türen.

Die Stadtwerke Remscheid zeigen, wie die Umstellung auf E-Mobilität die eigene Werkstatt, aber auch Berufe verändert. Mit dabei ist daneben das Unternehmen A. Mannesmann, die Feuerwehr, der Kompetenzcampus Technik und Wirtschaft und die Forschungsgemeinschaft Werkzeuge. In Wermelskirchen kommt die Schumacher-Gruppe noch dazu.

Spezielle Programmpunkte sprechen zudem gezielt junge Menschen an, um ihnen Ausbildungen und Studiengänge zu zeigen. Dabei werden derzeitige Auszubildende über die Tätigkeiten sprechen und Führungen anbieten. Vaillant in Remscheid öffnet dafür zum Beispiel die eigene Ausbildungswerkstatt. Die Berger-Gruppe in Wuppertal lässt Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren, was Fräsen und Schweißen bedeutet, und bei den WSW gibt es ein Programm nur für Mädchen.

Um viele junge Menschen zu erreichen, wurde für sie ein eigenes Ticket mit freiem Eintritt für alle Programmpunkte aufgelegt. Für alle anderen kostet das Ticket 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Alle Programmpunkte gibt es hier.