Vom Messnetz bis zur App
Das Hochwasserschutz-Projekt „Bergisches Hochwassermeldesystem 4.0“ nimmt Fahrt auf
Das Forschungsprojekt Bergisches Hochwassermeldesystem 4.0 (kurz HWS) startete im Juni 2023 – knapp 2 Jahre nach dem verheerenden Hochwasser, das auch im bergischen Städtedreieck viel Schaden anrichtete. Das digitale Instrument für den Hochwasserschutz zielt darauf ab, mit Künstlicher Intelligenz Hochwassergefahren an der Wupper und ihren Nebenbächen präziser vorherzusagen.
Dadurch sollen Kommunen, Katastrophenschutz, Einsatzkräfte und die Bevölkerung frühzeitig informiert werden, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom Wupperverband und der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die das Projekt koordinieren.
Das HSW sammelt Messwerte aus der Region und stellt sie übersichtlich zur Verfügung, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Doch für präzisere Vorhersagen werden umfangreiche Daten benötigt: Pegelstände an Gewässern, Rückhaltebecken und Kanälen, die Niederschlagsmengen sowie der Füllstand der Talsperren.
Foto: Wupperverband (Sensor-Installation am Schellenbecker Bach in Wuppertal durch den Wupperverband)
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