Es bewegt sich nichts

Alle 2 Jahre führt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) den Fahrradklima-Test durch, der auswertet, wie zufrieden die Menschen mit den Radfahrbedingungen vor Ort sind. Im Städtedreieck bewegt sich danach so gut wie nichts.

Die gute Nachricht: „Das Fahrradklima in Deutschland verbessert sich leicht“, heißt es beim ADFC zum neuesten Fahrradklima-Test für das Jahr 2024. Aber: Es bleibe mit einer Gesamtbewertung von 3,92 in der Wahrnehmung der Menschen noch „deutlich ausbaubedürftig“, denn beim letzten Test lag die Gesamtbewertung bei 3,96. Das sei in Städten genauso wie auf dem Land.

Dennoch seien die Vorreiter eher die Großstädte: Von 15 Städten über 500.000 Einwohnern wurden 10 besser bewertet als beim letzten Test 2022. Besonders in Frankfurt am Main sei die Förderung von Radinfrastruktur von den Teilnehmenden an der Umfrage als positiv wahrgenommen worden. Mit einer Bewertung von 3,5 ist sie die beste in der Größenordnung ab 500.000 Bewohnerinnen und Bewohnern. Dahinter liegen Hannover (3,52) und Bremen (3,54).

Nürnberg hat am stärksten aufgeholt, Leipzig bleibt im Osten die führende Fahrrad-Großstadt und in Berlin hat sich das Fahrradklima verschlechtert, so weitere Ergebnisse. Bei den Städten zwischen 200.000 und 500.000 Einwohner liegen Münster, Freiburg und Karlsruhe vorne, größter Aufholer ist Bochum. Wuppertal liegt in dieser Kategorie auf Platz 21 (von 25) und erreicht eine Bewertung von 4,27.

Foto: ADFC/Stadt Wuppertal (Von links: Gunnar Ohrndorf, Beigeordneter des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität der Stadt Wuppertal, Peter Ritter vom ADFC, Norina Peinelt aus dem Bereich Nahmobilität der Stadt Wuppertal und Peter Hopfe vom ADCF)

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