Hoffen auf Folgeprojekt

Welche Transformationstreiber beeinflussen die Entwicklung der Automobilzuliefererindustrie? Das stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung des Projektes Traiber NRW, das jetzt ausläuft.

Traiber steht für die Transformation der Automobilzuliefererindustrie in der bergischen Region. Ziel war es, Strategien und Werkzeuge zu entwickeln, die den Wandel hin zu Digitalisierung, Klimaneutralität und neue Mobilitätsformen unterstützen. Projektpartner sind neben dem Cluster Automotiveland NRW die Bergische Universität, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Hochschule Bochum, die Gemeinschaftslehrwerkstatt der Industrie von Velbert und Umgebung, die IG Metall, die Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände sowie der Arbeitgeberverband Remscheid und Bergisches Land.

Die Branche sei geprägt vom Verbrenner-Aus und weiteren Nachhaltigkeitszielen, geopolitischen Verwerfungen, Lieferketten-Problemen, dem Chip-Mangel, dem Ukraine-Krieg, der eine Energiekrise mit sich brachte, und einer „Regulationsüberforderung“, berichtete Stephan A. Vogelskamp, Geschäftsführer von Automotiveland NRW, bei der Veranstaltung. Davon sei vieles hausgemacht, wie etwa die „misslungene Modellpolitik“ der großen Fahrzeughersteller in Deutschland, einhergehend mit einem „technischen Unvermögen“ und der „Ignoranz gegenüber neuen Playern und neuen Märkten“.

Foto: Bergische Gesellschaft/Simon Wierzba (NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und das Traiber-Projektteam mit (von links) Markus Schroll, Nils Malzahn, Stephan A. Vogelskamp, Katharina Erwig und Dr. Michael Krause)

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