Auch in diesem Jahr hat der Wupperverband wieder Preise für Abschlussarbeiten vergeben, die Themen des Wasserverbands sowie aktuelle wasserwirtschaftliche Fragestellungen aufgegriffen haben. Vergeben wurden diesmal 4 Auszeichnungen bei 6 eingereichten Bachelor- und Masterarbeiten. Gleich 2-mal wurde der mit 1.000 Euro dotierte erste Preis vergeben. Lukas Enders aus Monheim erhielt ihn für seine Bachelor-Arbeit „Biberaktivität und deren Einfluss auf die Sicherheit von Hochwasserrückhaltebecken“ an der Technischen Hochschule Köln. Darin finden technische Bauwerke ebenso Beachtung wie mögliche Schutzmaßnahmen und klare rechtliche Rahmenbedingungen in Sachen Artenschutz. Ebenfalls mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde Leonhard Martin Kaufhold aus Köln für seine Masterarbeit an der gleichen Hochschule. Er beschäftigte sich mit der „Konzeption eines Sedimentmanagements für die Wupper-Vorsperre“. Darin sieht der Wupperverband nach eigener Angabe eine „konkrete Hilfestellung“. Der 2. Preis (800 Euro) ging an Jan-Philipp Raus aus Düsseldorf für seine Masterarbeit an der Universität Duisburg-Essen. „Die Übertragung kommunaler Abwasserkanalnetze an sondergesetzliche Wasserverbände in Nordrhein-Westfalen“ beinhaltet 3 Fallbeispiele die erklären, warum sich Gemeinden und Verbände für eine Übertragung entscheiden. Den 3. Preis (500 Euro) bekam Christian Lammers aus Schiefbahn für seine Masterarbeit an der Radboud University Nijmegen. Darin hat er sich mit dem Bergischen Hochwassermeldesystem 4.0 beschäftigt. Informationen zur Ausschreibung des Preises im kommenden Jahr gibt es hier. Das Foto zeigt (von links) Thomas Klein vom Wupperverband, die beiden Preisträger Enders und Kaufhold sowie Wupperverband-Vorstand Ingo Noppen.

Foto: Wupperverband/Benjamin Schäfer