Ende Oktober 2025 feierte der Zoo-Verein Wuppertal sein 70-jähriges Bestehen. Der Verein ist nicht nur ein Glücksfall für den Grünen Zoo, sondern sei auch jung geblieben, heißt es bei den zahlreichen Gratulanten des Abends. Das habe zuletzt die Umsetzung des Visiotopias gezeigt, das wieder einmal ein neuer Anziehungspunkt geworden sei. Aber auch Projekte wie das Aralandia zeigten, dass der Zoo-Verein trotz seiner 70 Jahre jung geblieben sei und immer wieder neue Wege gehe, wie etwa Bürgermeister Heiner Fragemann betonte. Aber es geht beim Zoo-Verein auch um die Unterstützung von Artenschutz-Projekten vor der eigenen Haustür und weit darüber hinaus. Vor allem in den letzten 10 Jahren habe der Verein die Entwicklung des Wuppertaler Zoos hin zu einem Natur- und Artenschutzzentrum flankiert, erklärte Bruno Hensel, Vorsitzender des Zoo-Vereins. Das Thema Biodiversität spiele zudem eine immer größere Rolle in Zoos sowie bei den Fördervereinen, berichtete Jens Ove Heckel, Direktor des Zoos Landau in der Pfalz und Vorsitzender der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz in einem Vortrag. Das Thema wurde in einer anschließenden Podiumsdiskussion unter der Leitung von Moderatorin Yvonne Peterwerth vertieft. Diskutanten waren Thomas Graner, Vizepräsident des Bundesamtes für Naturschutz, Josef Tumbrinck, Abteilungsleiter Naturschutz im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Manfred Fischedick, Präsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie, Wolfgang Rades, Artenschutzbeauftragter der Loro Parque Fundatión auf Teneriffa, Wuppertals Zoo-Direktor Arne Lawrenz und Hensel. Aber was wäre ein Verein ohne seine ehrenamtlich tätigen Mitglieder? Jene standen bei der Jubiläumsveranstaltung ebenfalls im Mittelpunkt. Musikalisch begleitet wurde das von dem Wuppertaler Saxofonisten Thomas Voigt. Zum Jubiläum ist das Magazin „Pinguinal“ mit einer neuen, 80-seitigen Ausgabe, erschienen. Es ist in der Zoo-Truhe (Hubertusallee 30) erhältlich. Im Magazin wird auf die 70 Jahre zurückgeblickt, es werden aber auch aktuelle Projekte vorgestellt, die vom Zoo-Verein unterstützt werden. Daneben wird auch der Verein selbst mit seinen ehrenamtlich Engagierten präsentiert.

Foto: Bergische Blätter